Plagegeister im Garten: Was hilft gegen Mücken?

Sommerliche gartenparty — Stechfreudiger Rüssel, nervtötendes Summen und aufdringliches Benehmen. Mücken sind auf keiner Gartenparty willkommen. Mit einem gezielten Griff zum richtigen Duft schlagen Sie jedoch auch das hartnäckigste Insekt in die Flucht.

Plagegeister im Garten: Was hilft gegen Mücken?

Plagegeister im Garten: Was hilft gegen Mücken?

Auf dem Grill brutzeln Würstchen und die ersten Freunde trudeln ein. Die Gartenparty entwickelt sich prima – nur die Mücken, die sich ungebeten unter die Gäste gemischt haben, sorgen für Ärger. Ihr hoher Summton, die hartnäckigen Stechattacken und das ständige Umkreisen ihrer Opfer vermiesen auch die ausgelassenste Stimmung. Doch was hilft wirklich, um die Mücken aus dem Garten zu vertreiben? Vor allem eins: der richtige Duft.

Ätherische Öle: Dämpfe als Mückenschreck

Mücken haben eine feine Nase. Sie mögen weder den Geruch von Lavendel, noch den von Kampfer, Zitrone, Minze, Basilikum oder Eukalyptus. Diese Düfte bieten einige Drogeriemärkte als ätherische Öle an. Träufeln Sie einfach ein paar Tropfen des Öls in das Schälchen einer Duftlampe, geben Sie Wasser hinzu und zünden Sie dann das Teelicht an. Das verdampfende Öl-Wasser-Gemisch ist ein wahrer Mückenschreck. Auf ein paar der Tische im Garten verteilt, sorgen diese Lämpchen für eine mückenfreie Party. Alternativ können Sie auch eine Zitrone mit Gewürznelken spicken. Ihren Geruch mögen die kleinen Blutsauger ebenfalls nicht.

Gegen Mücken im Haus helfen elektrische Verdampfer. Vor die Wärmeplatte des Gerätes schieben Sie einfach ein Plättchen, auf das Sie zuvor ein paar Tropfen eines ätherischen Öls gegeben haben. Ist der Verdampfer an das Stromnetz angeschlossen, erhitzt sich die Wärmeplatte und setzt die ätherischen Dämpfe frei. Vor Verdampfern, die mit Plättchen mit Insektiziden ausgestattet sind, sollten Sie hingegen lieber die Finger lassen. Die Chemiebomben können die Schleimhäute reizen und sind deswegen gesundheitlich nicht ganz unbedenklich.

Duftmantel: Schutz für die Haut

Möchten Sie sich nicht darauf verlassen, dass der Gastgeber die Mücken aus dem Garten fernhält, sorgen Sie am besten selbst vor. Als abschreckenden Duftmantel können sie die bereits erwähnten ätherischen Öle oder chemisch hergestellte Abwehrmittel, die sogenannten Repellentien, auf die Haut auftragen. Vor allem die Substanz Diethyltoluamid, kurz DEET, gilt als besonders wirksamer chemischer Wirkstoff zur Mückenabwehr. Nachteil: Während die natürlichen ätherischen Öle schnell ihre Wirkung verlieren, können die Repellentien die Haut reizen.

Eine hautschonende und effektive Methode, sich die kleinen Blutsauger im Garten oder bei einem Abendspaziergang vom Hals zu halten, ist lange Kleidung. Diese darf jedoch weder zu eng am Körper anliegen noch aus zu dünnem Stoff bestehen. Andernfalls stechen die Mücken ihren Rüssel einfach hindurch. Auch eine Dusche vor der Gartenparty sorgt dafür, dass Sie die Mücke nicht als Blutspender wählt. Denn Stechmücken suchen sich ihre Opfer nach dem Geruch der Haut aus. Hierbei wirken vor allem die im Schweiß enthaltenden Fett- und Milchsäuren als Lockmittel.

Das hilft gegen den Juckreiz

Haben alle Vorsichtsmaßnahmen nicht gefruchtet und eine Mücke hat doch einmal zugestochen, helfen einige einfache Mittel wie Kälte gegen den plagenden Juckreiz. Kühlen Sie den Stich entweder durch kalte Wickel oder mit einer Aloe-Vera-haltigen Lotion. Auch Essig und Zitrone haben sich zum Lindern des Juckreizes bewährt.

Für unterwegs gibt es Gele aus der Apotheke. Sie kühlen den Stich und enthalten in der Regel ein leichtes Antihistaminikum, das den Juckreiz lindert. Die Geltube passt auch in die winzigste Clutch und kann schnell Erste Hilfe bei Mückenstichen leisten – egal, ob im Garten, im Beach Club oder bei der Mittagspause im Stadtpark.