Weniger ausgeben und glücklicher sein - so geht's

Wussten Sie, dass das Glück vor allem dann winkt, wenn man weniger ausgibt? Wir verraten, wie es geht

Weniger Geld ausgeben kann glücklicher machen
Weniger Geld ausgeben kann glücklicher machen

Viel zu viele Menschen glauben immer noch, dass viel Geld automatisch auch viel Zufriedenheit bedeutet. Natürlich kann man sich mit mehr Geld mehr kaufen, aber macht dies auch wirklich und vor allem dauerhaft glücklich? Die Antwort darauf ist ein klares Nein. Wir verraten Ihnen, wie Glücklichsein ohne große Anschaffungen funktioniert

1. Konzentrieren Sie sich auf Dinge, die Ihnen etwas bedeuten

Was ist das beste Essen in einem teuren Restaurant wert, wenn Sie die Zeit dort mit Personen verbringen müssen, die Ihnen rein gar nichts bedeuten? Wäre da nicht ein selbst gekochtes Abendessen zu Hause mit wirklich guten Freunden viel eher etwas, das Sie glücklich macht? Sie wollen sich mal etwas richtig Gutes gönnen? Dann gehen Sie doch einfach mit den Freunden in das exklusive Restaurant - und gönnen Sie sich den Abend als Belohnung für irgendetwas.

2. Es muss nicht immer teuer sein

Wer sich immer nur das Teuerste gönnt, wird irgendwann nicht nur die Fähigkeit verlieren, sich an Preiswerterem zu erfreuen. Er wird außerdem auch den Luxus nicht mehr zu schätzen wissen. Irgendwann hat nichts mehr einen Reiz, nichts mehr macht wirklich glücklich und zufrieden. Deshalb überlegen Sie, ob es wirklich das 5-Sterne-Hotel sein muss oder ob ein Wochenende in einer urigen Almhütte mit selbst gehacktem Holz im Kamin und selbst gekochtem Essen auf dem Tisch Sie nicht viel zufriedener macht.

3. Betrachten Sie jeden ausgegebenen Cent als Geschenk

Versuchen Sie, Geld nicht gedankenlos auszugeben. Sehen Sie es stattdessen genau so, wie es ist: Wenn Sie eine bestimmte Summe ausgeben können - selbst wenn sie klein ist, etwa für ein Eis oder einen köstlichen Kaffee - ist das ein großes Privileg. Machen Sie sich das bei jeder Sache, die Sie sich leisten, bewusst. So lernen Sie, auch die kleinen Dinge zu schätzen und sich daran zu erfreuen. Kleiner Extratipp: Verzichten Sie hin und wieder auf den teuren Coffee to go - damit Sie ihn am nächsten Tag wieder zu schätzen wissen.

4. Kaufen Sie nichts, nur um etwas darzustellen

Die teure Handtasche, die passenden Schuhe, die exklusive Uhr: Fragen Sie sich, ob Sie diese Dinge kaufen, weil Sie sie haben möchten, oder weil Sie bei anderen Menschen etwas darstellen wollen. Fragen Sie sich auch, ob Sie dies nötig haben oder ob Sie Ihr Selbstwertgefühl nicht eher dadurch gewinnen sollten, dass Sie einen bestimmten Job haben und für diese Tätigkeit eine bestimmte Bezahlung bekommen. So wird jeder Gehaltsbeleg zu einer Bestätigung für Ihre Fähigkeiten und zahlt auf Ihr Selbstbewusstsein ein.

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5. Richten Sie eine Glückskasse ein

Das Geld, das Sie künftig nicht mehr unnötig oder unüberlegt ausgeben, können Sie in einer Glückskasse sammeln. Das kann ein klassisches Sparschwein sein, das sich langsam füllt, oder ein Unterkonto bei der Bank. Erfreuen Sie sich jedes Mal daran, wenn Sie das Schweinchen sehen oder sich beim Online-Banking einloggen. Die wachsende Summe wird Sie zusätzlich dafür belohnen, dass Sie an den richtigen Stellen gespart haben.

6. Befreien Sie sich von der Angst

Viele Menschen sind vollkommen auf die Arbeit fixiert, weil sie an dem Geld hängen, das ihnen ihre Stelle bringt. Das ist zum Teil natürlich und auch vernünftig, Doch ein Umdenken lohnt sich. Je eher Sie die bislang genannten Punkte beherzigen, umso weniger Geld werden Sie benötigen und umso weniger werden Sie ausschließlich auf die Arbeit fixiert sein.

7. Finden Sie Glück im Denken, nicht im Haben

Der Gehaltszettel flattert ins Haus, aber macht Sie nicht glücklich. Zwar können Sie alles bezahlen, aber mehr wäre doch noch besser. Oder? Nein, denn ganz gleich, wie viel Sie verdienen - wenn Ihre Einstellung die gleiche bleibt, werden Sie auch als Billionär noch unglücklich sein und immer mehr wollen. Vergleichen Sie sich niemals nach oben ("Der Nachbar verdient so viel mehr als ich"), sondern immer nur nach unten. Denn viele, viele Menschen haben viel, viel weniger als Sie. Und wissen Sie was? Viele von denen sind trotzdem glücklich.