Diesen Sport sollte jede Frau ab 50 machen

Laut einer Studie ist diese Sportart sowohl für die Psyche, als auch für die körperliche Vitalität ab einem Alter von 50 empfehlenswert

Frau macht Tai Chi

Diese Sportart bietet viele Vorteile

Das “Journal of Neuroimaging“ hat eine neue Studie veröffentlicht, in der es heißt, dass die Kunst des Tai Chi gerade bei älteren Menschen unerwartete psychische und physische Vorteile mit sich bringt. Mit Hilfe der Magnetresonanz-Spektroskopie wurden die Gehirn- und Muskelaktivitäten von älteren Menschen während eines 12-wöchigen Tai-Chi-Programms von Forschern untersucht. Die Ergebnisse zeigten ganz deutlich, dass die Sportart sowohl die Gehirnstoffwechselaktivität verbessert, als auch die Genesung der Muskeln steigerte.

Übrigens: Hier erfahren Sie, welche Sportart am meisten Kalorien verbrennt.

Auch wenn die Anzahl der getesteten Personen gering war, wurde doch eine hohe Verbesserung verzeichnet. “Die Vorteile des Tai Chi sind schon lange bekannt, dennoch bestätigt die Studie durch ihre messbaren Ergebnisse die sichtbaren Verbesserungen der Sportart“, so der leitende Autor Dr. Alexander Lin vom “Brigham and Women’s Hospital“ und der “Harvard Medical School.“

Frau macht Tai Chi

Tai Chil fördert das Gleichgewicht und die Flexibilität

Thai Chi, kurz für T’ai chi ch’üan oder Taijiquan, ist eine chinesische Kampfkunstart, die vorwiegend langsame Bewegungen beinhaltet. Damit werden Atemübungen, Achtsamkeit, Reaktionsübungen und verschiedene Selbstverteidigungstechniken geübt. Wie auch in der Meditation werden Fokustechniken verwendet, um Klarheit und Ruhe zu fördern. Tai Chi unterstützt aber zusätzlich die Muskeln und bietet körperliche Entlastung. Falls Meditation zu ruhig für Sie ist, bietet sich Tai Chi an. Hier werden nämlich ein paar grundlegende Kampfpositionen mit mehr Bewegung gelehrt.

Schon durch frühere Studien wurde bewiesen, dass diese leichte Kampfsportart zahlreiche Vorteile für Senioren bietet. Nicht nur das Gleichgewicht und die Flexibilität werden verbessert, auch eine Senkung des Blutdrucks wurde bewiesen.

(Autorin: Isabella Höcherl)