Menopause: Was hilft gegen das Schwitzen in den Wechseljahren

Schwitzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen: Frauen in der Menopause haben häufig mit Beschwerden zu tun, die ihren Alltag komplett durcheinanderwirbeln. Schuld daran sind die Hormone. Zum Tag der Menopause am 18. Oktober lesen Sie hier, was Sie in der Menopause tun können, wenn Sie viel Schwitzen

Schwitzen in den Wechseljahren

Schwitzen in den Wechseljahren: Mit ein paar Tricks können Sie Ihrem Körper helfen

Die Symptome in der Menopause sind bei den meisten Frauen ähnlich. Dabei sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche die häufigsten Beschwerden. Gegen das Schwitzen können Sie etwas tun:

Gegen das Schwitzen

Meist breitet sich die Hitzewelle in der Menopause zuerst über das Gesicht, dann über den Hals und den Oberkörper aus. Um das Schwitzen im Zaum zu halten, merken sie sich diesen Leitspruch: Besser aktiv schwitzen als passiv schwitzen. Heißt: Treiben Sie Sport und bringen Sie Ihren Körper auf Hochtouren. Das bewusste Schwitzen beugt Hitzewallungen vor, denn ein trainierter Organismus kann die Körpertemperatur besser regulieren. Weiterer Vorteil: Der Sport vertreibt die schlechte Laune und hilft so auch noch bei den Stimmungsschwankungen.

Eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse, Fisch und ballaststoffreichem Getreide ist ebenfalls hilfreich gegen die Schweißausbrüche. Auch sojahaltige Lebensmittel wie Tofu wirken sich positiv aus, weil sie dank der enthaltenen Phyto-Östrogene die nachlassende Produktion körpereigener Hormone mildern.

Medikamentöse Unterstützung können Sie sich durch Mittel mit Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze holen (Präparate und Beratung gibt es in der Apotheke). Die pflanzlichen Präparate enthalten Phytohormone, die den weiblichen Hormonhaushalt regulieren. Was ebenfalls gut hilft: Salbei. Ob als Tee getrunken oder als Tabletten oder Tropfen eingenommen, unterstützt er Sie in der Menopause. Die Wirkstoffe der Pflanze vermindern das Schwitzen und regulieren die Wärmesteuerung im Gehirn.

Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Auch dass hilft, das Schwitzen etwas zu hemmen. Kleiner Gute-Laune-Kick für Ihre Haut: Verwöhnen Sie Gesicht und Dekolletée mit einem Spühstoß Thermalwasser (zum Beispiel von "Vichy").

Achtung! Bevor Sie einfach zu Mediakemten greifen, lassen Sie sich bitte von Ihrem Frauenarzt beraten. Auch, wenn Sie die Beschwerden in der Menopause einfach nicht in den Griff bekommen, führt kein Weg um einen Besuch beim Arzt herum.

Leider haben Frauen in den Wechseljahren auch häufig mit Depressionen zu tun. Mit dieser App können Sie Depressionen selbst erkennen.